Der Niedergang des Berliner Emissionshauses BAC gehört wahrscheinlich zu den traurigsten Kapiteln des Finanzplatzes Deutschland der vergangenen 10 Jahre. Der Niedergang der Berlin Atlantic Capital GmbH bot alles, was einem spannenden Wirtschaftskrimi die richtige Würze gibt: Intrigen, Betrug, Täuschung, doppelte Böden, gezinkte Karten, öffentliche Schlammschlachten und ein Heer von Anwälten, welche wie Aasgeier über die Trümmer des Lügengebäudes herfielen, um sich an letzten verbleibenden Resten zu bereichern. Schlimmer noch – die alte Mannschaft zieht bereits wieder um die Häuser und versucht alte Kontakte zu reaktivieren.

Wer sich mit dem Gedanken beschäftigt ein bestimmtes Haus zu erwerben, hat vorab einige handfeste Dinge zu prüfen: Wie sieht die Substanz aus? Wie viel würde es kosten, ein vergleichbares Objekt zu erstellen? Welche Erträge wirft die Immobilie ab? Gibt es Vergleichswerte? Beim Kauf von Aktien rücken solche Fragen in den Hintergrund: Bezahlt wird in der Regel nicht die Substanz, sondern in erster Linie die Erwartung auf zukünftige Entwicklungen, welche zum Zeitpunkt des Kaufes nur abgeschätzt werden können. Ein Preisbildungsverfahren, welches vielen Anlegern gerade in Boom-Branchen allzu oft zum Verhängnis wird. Aktuelles Beispiel: die deutsche Solarbranche.

Wenn die Bank für die Überweisung des Gehaltes ein eigenes, zumindest aber ein gemeinsames Konto mit dem Ehegatten verlangt, so beruft sie sich auf formaljuristische Gründe, die mit der Lebenswirklichkeit der meisten Bürger (zum Glück) nichts zu tun haben. Dabei gibt es sehr wohl gute Gründe, weshalb man nicht auf sein eigenes Konto verzichten sollte.

Endlich einmal eine erfreuliche Nachricht: Der freiwillige Schuldenverzicht der privaten Gläubiger Griechenlands ist geglückt. Nun überlegt sich die Regierung in Athen, ob sie die renitenten Verzichtsverweigerer per Gesetzesbeschluss zur Freiwilligkeit zwingen soll. Natürlich sieht das alles nach Enteignung unter vorgehaltener Pistole aus, doch das stört in Europa offensichtlich niemanden mehr. Im Gegenteil: Die Medien machen dieses Spiel liebend gerne mit. Ein dramatisches Warnsignal für alle Anleger!

Wer die Entwicklung seines Vermögens beurteilen will, braucht hierzu einen verlässlichen Maßstab. Bei Fonds wird dieser gleich mitgeliefert, denn das Management bestimmt in der Regel eine Benchmark, an welcher ihre Leistung zu messen sei. Eine Benchmark besteht i. R. aus einem Index oder einer gewichteten Mischung verschiedener Indices. Das sieht zwar nett aus, hilft dem Anleger allerdings recht wenig, denn hier werden in der Regel Äpfel mit Birnen verglichen. Außerdem hat Benchmarking für den Anleger meist gewichtige Nachteile.

Vielleicht haben Sie es noch nicht bemerkt, aber die Finanzkrise ist gegessen. Vorbei aber noch nicht gelöst, um genau zu sein. Aber weder Angela Merkel noch Nicola Sarkozy sind die treibenden Kräfte hinter dieser Entwicklung, sondern ein Banker, der handelt wie ein Politiker (FTD) und ein Politiker, der handelt wie ein Banker. Ob das Ganze langfristig allerdings zur Erfolgsgeschichte wird, muss leider bezweifelt werden.

Höchste Garantierente am Markt

Letzte Gelegenheit sich die Höchstrente zu sichern

Seit Ausbruch der Finanzkrise beobachten wir ein verstärktes Interesse der Bürger an konservativen Auszahlungsplänen und Rentenversicherungen. Dabei hat sich der Fokus der Interessenten für Leibrenten im Vergleich zu früheren Jahren markant geändert: Standen früher vor allem die Gesamtrenten im Fokus konzentrieren sich die Anleger heute in erster Linie auf die garantierte Rente. Diese ist, nach der Senkung des Garantiezinses, seit dem 1. 1. 2012 spürbar tiefer. Gute Nachricht für alle, denen ein Abschluss zu diesem Stichtag nicht möglich war: Der Anbieter mit der höchsten Garantierente im vergangenen Jahr lässt sein Angebot noch bis Anfang März weiter laufen. Cleveren Anlegern bietet sich deshalb für kurze Zeit ein wahres Schnäppchen!

Nicht nur Privatanleger fragen sich in diesen Tagen, wie sie ihr Geld sicher und rentabel anlegen können. Auch viele institutionelle Anleger (Stiftungen, Versicherungen, Pensionskassen, etc.) und Betriebe stehen vor diesem Problem, denn sie sitzen auf randvoll gefüllten Kassen und haben zum Teil einen enormen Anlagenotstand, denn mit 1% Zins lassen sich ihre Verbindlichkeiten (etwa im Falle von Versicherungen) nicht finanzieren. Ist das die Stunde der Aktie?

Kommen Lebensversicherungen am Ende ihrer Laufzeit endlich zur Auszahlung, sollte die Freude über den Geldsegen eigentlich groß sein. Seit einigen Jahren beobachten wir jedoch eine steigende Zahl von Versicherten, welche beim Anblick des definitiven Auszahlungsbetrages enttäuscht, ja verärgert reagieren. Zu Recht?

In jungen Jahren bedeutet die Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung nicht nur ein Plus an Leistungen, sondern im gleichen Maße auch ein Minus an Prämie. Für viele Arbeitnehmer ist der Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung in die PKV deshalb in erster Linie eine Sparmaßnahme. Ein fataler Irrtum schaut man nicht nur auf die Eintrittsprämie, sondern betrachtet den gesamten Lebensprämienzyklus. Im Alter werden steigende Prämien allzu oft zu einem existenziellen Problem. Strategien zur Prämienreduktion sind nun gefragt. Eine Erhöhung des Selbstbehaltes, wie er immer wieder von den privaten Krankenversicherungen vorgeschlagen wird, wäre der zweite, nicht minder fatale Irrtum.

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